Liebe Wagnerfans und Freundinnen und Freunde der Oper,

Nur wer die Liebe verflucht, kann den Ring schmieden, der allumfassende Macht verleiht. Liebe gegen Macht – das ist der Grundkonflikt, der Wagners grandiosen Weltdeutungsmythos Der Ring des Nibelungen bestimmt. Im Rheingold wurde dieser Konflikt exponiert. Im zweiten Teil des Zyklus, in der Walküre, kommt dieser Konflikt nun bei den Menschen an – bei Siegmund und Sieglinde. Göttervater Wotan zeugte das Zwillingspaar, um seine Macht zu sichern und die Götterwelt zu erhalten. Aber auch Brünnhilde, die Walküre, wird von diesem Konflikt erfasst; tief ergriffen von der Liebe Siegmunds zu Sieglinde stellt sie sich gegen ihren Vater Wotan, um Sieglinde und deren ungeborenes Kind zu retten. Siegmunds unerschütterliche Liebe und Brünnhildes furchtloses Handeln, das Wotan dazu zwingt, sich für immer von seiner Lieblingstochter zu verabschieden – diese Momente sind es, die den zweiten Teil von Wagners Tetralogie so berührend machen.

Seien Sie bereits im Probenprozess hautnah und exklusiv dabei, wenn wir nun am Opernhaus unseren Ring weiterschmieden!

Wir freuen uns auf einen intensiven Austausch mit Ihnen.
Mit herzlichen Grüssen und grossem Dank

Andreas Homoki 
Intendant und Regisseur des neuen Ring der Oper Zürich

Dr. Harold Grüninger
Präsident der Freunde der Oper Zürich

Fotogalerie

 

Ring-Zirkel zu «Das Rheingold»

Unsere Stimmen aus dem Inneren: Was berichten die Mitglieder des Ring-Zirkels Das Rheingold über Ihre Erlebnisse? Hier erfahren Sie es.

Werden Sie Mitglied im Ring-Zirkel!

Auf Sie warten exklusive Einblicke in das Leben und Schaffen Richard Wagners und in die Entstehung des neuen Zürcher Ring. Dabei treffen Sie Sängerinnen und Sänger sowie das Kreativteam der Neuproduktion Die Walküre und kommen mit ihnen ins Gespräch. Der Ring-Zirkel ist auf maximal 40 Mitglieder begrenzt. Mit Ihrer Mitgliedschaft unterstützen Sie das Opernhaus Zürich und leisten einen wichtigen Beitrag zur Neuinterpretation von Der Ring des Nibelungen. Die Mitgliedschaft bezieht sich jeweils auf einen der vier Ring-Abende und setzt eine Spende in der Höhe von CHF 5'000 voraus. Diese Zuwendung kann bei Ihrer Steuererklärung zum Abzug gebracht werden. Für Ihre wertvolle Unterstützung zur Neuinszenierung von Die Walküre bedanken wir uns mit Einladungen zu zahlreichen Anlässen, die Sie als Zirkel-Mitglied selbstverständlich in Begleitung besuchen dürfen.

Donnerstag, der 25. August 2022

Konzeptionsgespräch mit Andreas Homoki

Von der Idee zur Konzeption: Als Mitglied im Ring-Zirkel erfahren Sie von Regisseur Andreas Homoki, welches Regiekonzept der Produktion Die Walküre zugrunde liegt. Hierbei finden Sie sich – in kleinem Kreise – im Spiegelsaal ein und können einen ersten Blick auf das Bühnenbildmodell und die Kostümentwürfe werfen. In diesem Rahmen bietet sich die Möglichkeit, Ihre Fragen an den Regisseur höchstpersönlich zu stellen. Im Anschluss besuchen Sie eine Probe auf der Bühne des Opernhauses und sind bei der szenischen Erarbeitung des Stücks hautnah dabei.

Konzeptionsgespräch 18.00 Uhr
Szenische Probe 19.00 bis 22.00 Uhr

Samstag, der 27. August 2022

Wie wird man eine Walküre?

Ganz exklusiv dürfen Sie als Zirkel-Mitglied einem Ensemblecoaching mit den acht Walküren beiwohnen. Hierbei befindet sich Ihr Platz direkt im Bühnenbild Die Walküre auf der grossen Bühne des Opernhauses. Diesen sonst sehr intimen und geschützten Rahmen der musikalischen Einstudierung der Partien öffnen wir nur für Sie! An diesem Abend werden Sie natürlich in einen ersten Hörgenuss von Wagners berühmtem «Walkürenritt» kommen
– Heiaha! Heiaha! Hojotoho! Hinterher treffen Sie die acht Walküren zu einem gemeinsamen Ausklang.

Ensemblecoaching 18.00 bis 19.30 Uhr
Gemeinsamer Ausklang ab 19.30 Uhr

Sonntag, der 28. August 2022

Einführungsmatinee mit Lunch im Spiegelsaal

Einige Wochen vor einer Opernpremiere präsentieren das Kreativteam, Musikalische Leitung sowie Sängerinnen und Sänger ihre Sicht auf das Stück. Im Bernhard Theater besuchen Sie die öffentliche Einführungsmatinee mit einem reservierten Bereich speziell für Zirkel-Mitglieder. Anschliessend erwartet Sie im Spiegelsaal ein Lunch gemeinsam mit Regisseur Andreas Homoki, Generalmusikdirektor Gianandrea Noseda und den Sängerinnen und Sängern. Bei Speis und Trank bietet sich erneut die Gelegenheit zu individuellen Gesprächen.

Einführungsmatinee 11.15 Uhr
Flying Lunch im Spiegelsaal ab 12.45 Uhr

Donnerstag, der 01. September 2022

Musikalische Probe mit Gianandrea Noseda

Während auf der Bühne im Opernhaus Technik und Licht eingerichtet werden, probt der Generalmusikdirektor zeitgleich im Orchesterproberaum am Kreuzplatz mit der Philharmonia Zürich und den Sängerinnen und Sängern. Als Ring-Zirkel Mitglied besuchen Sie an diesem Abend exklusiv eine musikalische Probe von Die Walküre, eine sogenannte Orchestersitzprobe, und können dem charismatischen Dirigenten bei seiner Arbeit über die Schulter schauen. Sie nehmen zwischen den Sängerinnen und den Sängern Platz und blicken gemeinsam in die Partitur. Sie verschaffen sich einen ersten Höreindruck der musikalischen Interpretation der Zürcher Walküre und erleben den speziellen Moment, wenn Orchester und Solistinnen und Solisten zusammentreffen.

Begrüssung durch den GMD 18.30 Uhr
Orchestersitzprobe 19.00 - 22.00 Uhr

Sonntag, der 11. September 2022

Das Goldene Nähkästchen der Operndirektion & Lunchkonzert bei Afternoon Tea im Baur au Lac

Wagneropern verlangen Sängerinnen und Sängern bekanntlich viel ab. Wann ist die Stimme reif für Wagnerpartien? Wie wachsen Sängerinnen und Sänger ins Wagnerfach? Wo werden Wagnerstimmen gefunden? Diesen und weiteren Fragen wird Operndirektorin Annette Weber im Gespräch mit Stückdramaturgin Beate Breidenbach im Le Petit Palais im Baur au Lac nachgehen. Bringen Sie Ihre Fragen mit, die Ihnen auf der Zunge brennen! Der Nachmittag wird gesanglich von jungen Wagnerstimmen begleitet. Sie erleben die Nachwuchstalente beim Lunchkonzert im intimen Rahmen an diesem geschichtsträchtigen Ort, wo Richard Wagner 1853 erstmals seine Nibelungen rezitierte. Im Anschluss kommen Sie in den Genuss eines traditionellen Afternoon Tea’s im wunderschönen Garten des Baur au Lac. An diesem Spätsommernachmittag bietet sich wieder die Gelegenheit, sich mit Regisseur Andreas Homoki, Dirigent Gianandrea Noseda und den Sängerinnen und Sängern der Walküre auszutauschen.

Beginn 12.00 Uhr

Sonntag, der 18. September 2022

Premiere «Die Walküre»

Alle Ihre besuchten Anlässe, Begegnungen und Erfahrungen gipfeln im lange herbeigesehnten Premierenabend! Als Mitglied im Ring-Zirkel haben Sie für die Premiere ein exklusives Vorkaufsrecht auf zwei der begehrten Premierenkarten in der besten Kategorie. In diesem Zusammenhang geniessen Sie einen persönlichen Conciergeservice. Bei einer Bühnenbegehung mit dem Technischen Direktor Sebastian Bogatu können Sie die Stimmung hinter der Bühne kurz vor Vorstellungsbeginn erleben und den Blick in den noch leeren Zuschauerraum schweifen lassen. In den Pausen treffen Sie die Ring-Zirkel Mitglieder bei einem Apéro und können sich über das Stück austauschen. Zur Erinnerung an Ihre grosszügige Unterstützung finden Sie Ihren Namen im Programmbuch des Abends abgedruckt. An der anschliessenden Premierenfeier nehmen Sie am reservierten Tisch für den Ring-Zirkel teil und können allen Sängerinnen und Sängern persönlich gratulieren.

Bühnenbegehung 15.00 Uhr
Premiere Die Walküre 16.00 Uhr

Dienstag, der 20. September 2022

Festliches Galadinner im Baur au Lac

Das Baur au Lac ist insbesondere für Die Walküre ein ganz besonderer Ort. Hier erblickte Die Walküre das Licht der Welt. Damals, am Abend des 22. Oktober 1856 machte Richard Wagner seinem Freund Franz Liszt ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk: Im Baur au Lac improvisierte er eine Vorstellung des ersten Aktes von Die Walküre – vierzehn Jahre vor ihrer Uraufführung. Dabei sang er die Rollen des Siegmund und des Hunding selbst, während Liszt am Klavier die ihm unbekannte Partitur vom Blatt spielte. Emilie Heim gab die Sieglinde. Im historischen Le Petit Palais des Baur au Lac erleben Sie einen Abend der besonderen Art. Gemeinsam mit Andreas Homoki, Dirigent Gianandrea Noseda und unserem Star-Siegfried Klaus Florian Vogt tauchen Sie tiefer ein, in die Welt Richard Wagners und sind dabei in bester Gesellschaft. Die Sängerinnen und Sänger aus Die Walküre und Siegfried sitzen mit Ihnen am Tisch! Freuen Sie sich auf einen kulinarischen Höhenflug aus der Sterneküche des Baur au Lac und auf die exklusive musikalische Darbietung mit prominenten Gästen.

Damit Ihre Spende von der Steuerbehörde als abzugsfähig anerkannt wird, muss für die Teilnahme am Dinner zusätzlich ein Unkostenbeitrag von CHF 100 pro Person verrechnet werden. Das Gala-Dinner findet am Abend statt.

Donnerstag, der 29. September 2022 & Sonntag, der 2. Oktober 2022

Ein Akt Backstage

Wir nehmen Sie für einen Akt mit hinter die Bühne! Sie erleben bei der Requisite, wie der «Feuerzauber» entsteht. Sie werfen einen Blick in die Kostüm- und Maskenabteilung und sehen, wie die Verwandlung in die verschiedenen Rollen erfolgt. Sie steigen mit der Technikabteilung auf den Schnürboden und geniessen ganz exklusiv den Blick von oben auf die Bühne. Sie sitzen am Inspizient:innen- Pult, blicken in die unterschiedlichen Monitore und hören die Auftritts-, Licht-, Ton- und Technikzeichen für die Vorstellung. Sie nehmen in der Licht- und Tonregie Platz und gewinnen einen ganz neuen Blick auf die Bühne und können die Mitarbeitenden vor Ort bei ihrer Arbeit begleiten. Sie gehören einen Akt lang zur Philharmonia Zürich. Nach Ihrem individuellen Backstage-Erlebnis für einen Akt geniessen Sie die anderen beiden Akte im Zuschauerraum in dem Rang, in dem die Akustik am besten ist – im obersten. Lassen Sie sich hierbei auf das Hörerlebnis ein und lesen Sie die Noten in der Partitur mit. Für Ring-Zirkel Mitglieder sind Plätze reserviert.

Ihr individueller Besuchsablauf folgt zu gegebener Zeit.

Februar und März 2023

Ring-Zirkel zu «Siegfried»

Der illustre Ring-Zirkel ist auf maximal 40 Mitglieder begrenzt. Als Mitglied des Ring- Zirkels zu Die Walküre ist Ihnen auf Wunsch ein Platz im Ring-Zirkel zu Siegfried reserviert. Auch zu dieser Neuproduktion, wie auch zur Premiere von Götterdämmerung, werden wir ein Begleitprogramm mit überraschenden Einblicken und persönlichen Begegnungen zusammenstellen.

Spielzeit 23/24

Grande Finale - «Der Ring des Nibelungen»

Wenn der komplette Ring geschmiedet ist und in der Saison 23/24 erstmals als Zyklus aufgeführt wird, wird die Kartennachfrage auch von internationalen Wagnerianerinnen und Wagnerianern überwältigend sein. Als Mitglied des Ring-Zirkels erhalten Sie ein Vorkaufsrecht auf zwei Zyklus-Karten der besten Kategorie.

Richard Wagner in Zürich

Wer sich mit Richard Wagners Beziehung zu Zürich beschäftigt, der stösst meist als erstes auf einen Skandal – seine Liebesaffäre mit Mathilde Wesendonck, der Frau seines Freundes und Mäzens Otto Wesendonck, der nicht nur Wagners horrende Schulden immer wieder grosszügig tilgte, sondern ihm auch eine Unterkunft zur Verfügung stellte; dieses idyllisch gelegene Häuschen neben der Villa Wesendonck, dem heutigen Museum Rietberg, ist als Wagners «Asyl» bekannt geworden. Doch Richard Wagners Beziehung zu Zürich ging weit über die erwähnte Liebesaffäre hinaus: Neun Jahre lebte er hier, länger als in jeder anderen Stadt; grosse Teile seines Hauptwerks, Der Ring des Nibelungen, sind hier in Zürich entstanden, und als Dirigent eigener und fremder Werke bereicherte er das damalige Zürcher Kulturleben ganz ausserordentlich. Die Zürcher Jahre waren die dichtesten und produktivsten in Wagners Leben.

Als er 1849 in Zürich eintraf, hatte Wagner alles verloren – seine private Welt war zusammengebrochen, seine Karriere lag in Trümmern. Hals über Kopf war der damalige Hofkapellmeister aus Dresden geflohen, wo er wegen seiner Beteiligung am Dresdner Aufstand steckbrieflich gesucht wurde; wegen Hochverrats drohte ihm wenn nicht der Strick, dann doch zumindest eine lange Gefängnisstrafe.

Das eigentliche Ziel der Flucht war Paris, doch von dort kehrte er nach nur acht Tagen wieder nach Zürich zurück. Hier kam er zunächst im Rennweg bei seinem Freund unter, dem Musikerkollegen Alexander Müller; Müller hatte 1847 mit Wagners Fliegendem Holländer erstmals eines seiner Werke in Zürich aufgeführt.
Müller und einigen weiteren Freunden las Wagner schon kurz nach seiner Ankunft aus seiner Dichtung Siegfrieds Tod vor, der Keimzelle dessen, was später der Ring des Nibelungen werden sollte. Als dann seine Familie nachzog – neben seiner Frau Minna auch deren Tochter Natalie mitsamt Hund und Papagei –, musste eine andere Unterkunft gefunden werden. In der düsteren, engen und kalten Wohnung in der Steinwiesstrasse war die finanzielle Not für Wagner besonders schmerzhaft spürbar. Der Umzug in die Lavaterstrasse brachte Erleichterung; in der als «Villa Rienzi» bezeichneten neuen Wohnung nahm Wagner die Arbeit an seiner Nibelungendichtung wieder auf, und einige seiner berühmtesten Kunstschriften wie das Kunstwerk der Zukunft und Oper und Drama, aber auch die antisemitische Schrift Das Judentum in der Musik sind hier entstanden.

Ich fühle mich in Zürich wieder sehr wohl, und nach meiner Wahl möchte ich in der ganzen weiten Welt nicht anderswo leben als hier. 

Richard Wagner im Juli 1850 an Theodor Uhlig

Der Ring im Baur au Lac

Im September 1851 zog Wagner mit seiner Familie in den Zeltweg, er bewohnte zunächst eine Wohnung in der Nummer 11. Hier schloss er die Dichtung zum Ring des Nibelungen 1853 ab. Im selben Jahr fand im Hotel Baur au Lac die erste öffentliche Lesung dieser Dichtung statt: Wagner selbst trug an vier aufeinanderfolgenden Abenden alle vier Teile vor – offenbar mit einer «Inspiration, Empfindung und dramatischen Lebendigkeit», die das «Publikum beinah bis zur Illusion einer äusseren Darstellung hinriss», wie die Eidgenössische Zeitung begeistert schrieb.

Wagners Verschwendungssucht ist legendär; wegen einer exorbitant teuren neuen Wohnungseinrichtung hat er sich 1853 in der Annahme, nun werde in Zürich bald das Wagner-Fieber ausbrechen, schwer verschuldet. «Die Vorwürfe, die ich mir wegen dieser Einrichtung zugezogen habe, kann ich durch nichts entkräftigen, als durch Berufung auf gewisse Vorgänge in meinem Inneren», schrieb er an seinen Freund Johann Jakob Sulzer und bat ihn um finanzielle Unterstützung; um die Komposition des Ring des Nibelungen zu beginnen, war für ihn eine luxuriöse Umgebung unerlässlich. Im Zeltweg 13 bezog er anschliessend sein mit 200 Quadratmetern bis dahin komfortabelstes Domizil; hier komponierte er in einem regelrechten Schaffensrausch Das Rheingold, Die Walküre und den ersten Akt des Siegfried. 1856 kam es zur ersten öffentlichen Aufführung eines Teils aus dem Ring-Zyklus: Im Hotel Baur au Lac erklang der erste Aufzug der Walküre. Wagner selbst sang die Partien des Siegmund und Hunding, Franz Liszt sass am Klavier.

Zürich wird keine Wagner-Stadt

Die Hoffnung auf ein baldiges Wagner-Fieber in Zürich wurde zwar am Ende enttäuscht, war aber vorübergehend nicht ganz unbegründet: Im Mai 1853 erlebte Wagner den grössten Triumph seiner Zürcher Zeit. Dank dem finanzkräftigen Industriellen Otto Wesendonck konnte Wagner eine Konzertreihe mit Ausschnitten aus Rienzi, Der fliegende Holländer, Tannhäuser und Lohengrin veranstalten, organisierte dafür auswärtige Musiker und einen Chor und verfasste ein 16seitiges Programm mit Erläuterungen. In diesen Konzerten war die Idee der späteren Bayreuther Festspiele vorgeprägt; er dachte sehr ernsthaft darüber nach, in Zürich ein Theater nach seinen Vorstellungen zu errichten und den gesamten Ring in Zürich zur Uraufführung zu bringen. Eine Aufführung des Tannhäuser am Zürcher Aktientheater sollte als Prüfstein für das Projekt dienen. Dass sich diese Idee nicht realisieren liess, weil die Stadt nur mässiges Interesse zeigte und sich ausser Otto Wesendonck keine weiteren Mäzene fanden, enttäuschte Wagner, und er zog sich aus dem öffentlichen Leben mehr und mehr zurück.

Im April 1857 bezogen Wagner und seine Frau Minna das «Asyl» direkt neben der Villa Wesendonck, das Wagner fern vom Stadtlärm die schon länger ersehnte Ruhe bot. Hier setzte Wagner die Komposition des Siegfried fort, unterbrach die Arbeit aber im Sommer desselben Jahres und sollte sie erst 1864 in München wieder aufnehmen. Grund für diese Unterbrechung war die erwähnte Liebesaffäre mit Mathilde Wesendonck – und
die nicht zuletzt dadurch inspirierte Komposition des Tristan. Im August 1858 flog die Affäre auf, und Wagner musste – wieder einmal – eine Stadt fluchtartig verlassen.

Schlafen Sie dort, wo Richard Wagner ein und aus ging...

Wandeln Sie auf Wagners Spuren und kombinieren Sie Ihr Opernticket mit einer Übernachtung im geschichtsträchtigen Hotel Baur au Lac! Hier las Richard Wagner die Ring-Dichtung erstmals öffentlich und sang sogar Teile davon – mit niemand geringerem als Franz Liszt am Klavier! Bitte beachten Sie, dass das exklusive Arrangement nur in Verbindung mit dem Spezial-Code «Wagner» gebucht werden kann.

Mehr

Ein neuer Ring für Zürich

Die Hauptrollen

Wotan/Der Wanderer Tomasz Konieczny
Alberich Christopher Purves
Mime Wolfgang Ablinger-Sperrhacke
Fricka Patricia Bardon
Freia Kiandra Howarth
Loge Matthias Klink
Erda Anna Danik
Fafner Oleg Davydov
Fasolt David Soar
Brünnhilde Camilla Nylund
Sieglinde Katie van Kooten
Siegmund Eric Cutler
Hunding Christof Fischesser
Siegfried Klaus Florian Vogt
Hagen David Leigh
Gunther Martin Gantner
Gutrune Lauren Fagan
Waltraute Agnieszka Rehlis

 

Die Premierentermine

Das Rheingold 30 Apr 2022
Die Walküre 18 Sep 2022
Siegfried 5 Mär 2023
Götterdämmerung 5 Nov 2023

Der Ring als Zyklus Spielzeit 23/24

Wir freuen uns sehr, Sie als Mitglied des Ring-Zirkels Die Walküre zu begrüssen.

Katherine Waldvogel ist Ihre Ansprechperson und steht Ihnen gern für Fragen oder Ihre Anmeldung zur Verfügung unter +41 44 268 66 39 oder Enable JavaScript to view protected content..

«Lebe, o Weib, um der Liebe willen»

Die Walküre, III. Aufzug