Spendenaufruf

Willkommen an Bord!

Beim diesjährigen Spendenaufruf begeben wir uns auf einer grossen Jacht auf Schiffsreise und schippern in angenehmen zweieinhalb Stunden vorbei an tropischen Palmstränden und durch das polare Eismeer.

Unmöglich? Ganz und gar nicht, denn in der Inszenierung der Neuproduktion Die Csárdásfürstin ist natürlich Theaterzauber im Spiel! Die Jacht ist eine Theaterjacht und muss als solche vielfältigen Anforderungen entsprechen und hohen Ansprüchen genügen: auf ihrem Deck soll sie beispielsweise Platz bieten für die temperamentvolle Variété-Sängerin Sylvie Varescu und ihre grosse Entourage, der Tiefgang sollte so gering wie möglich sein, denn die Bühne zu fluten ist natürlich keine Option, und wenn der Vorhang fällt muss sie schnellstmöglich in transport- und lagerfähige Einzelteile zerlegt werden können. Dennoch soll sie wie eine echte Jacht aussehen.

Dieses Kunststück wird in den Werkstätten des Opernhauses in enger Zusammenarbeit der einzelnen Gewerke vollbracht. Insbesondere die Schreinerei ist gefordert, denn der komplexe Rohbau der Jacht besteht aus Holz. Zur gleichen Zeit befinden sich jedoch auch die Bühnenbilder der beiden Neuproduktionen Iphigénie en Tauride und Arabella mit aufwändigen Arbeiten in der Schreinerei. Um eine Überbelastung zu vermeiden, wurde beschlossen, den Rohbau der Jacht extern herstellen zu lassen. Diese zusätzlich entstehenden Kosten sind jedoch nicht im Ausstattungsbudget eingeplant. Mit Ihrer Unterstützung kann das Hochseetauglichmachen dieser Jacht dennoch gelingen!

Als Dank für Ihre Spende für das Bühnenbild von Die Csárdásfürstin kommen Sie in den Genuss einer Schiffreise der besonderen Art. Wir laden Sie zur Besichtigung des Rohbaus in der «Werft» an der Seerosenstrasse, zur Schiffstaufe auf der Bühne oder zur Fahrt als Blinde Passagiere Backstage ein. Die ausführliche Reiseroute und das Rahmenprogramm finden Sie hier.

Wir freuen uns, gemeinsam mit Ihnen in See zu stechen!

Die «Werft» an der Seerosenstrasse

Die Bühnenbilder zu den 13 Neuproduktionen pro Saison werden grösstenteils in den Dekorationswerkstätten des Opernhauses an der Seerosenstrasse hergestellt. Hier greift jedes Rädchen ins andere und mit einem grossen logistischen Aufwand wird von allen Gewerken sichergestellt, dass die Dekorationselemente in der gewünschten Ausführung, zum richtigen Zeitpunkt, auf höchstem Qualitätsniveau auf der Bühne stehen. Dafür sind die Zürcher Opernhaus-Werkstätten über die Stadt- und Landesgrenzen hinweg bekannt.

Nun kann es vorkommen, dass Ausstattungen von direkt nacheinander stattfinden Produktionen teilweise gleichzeitig hergestellt werden. In dieser Spielzeit gilt das für die drei grossen Neuproduktionen von Iphigénie en Tauride, Arabella und Die Csárdásfürstin. Alle drei Produktionsteams haben überzeugende Konzepte präsentiert, die künstlerisch ohne Abstriche oder Veränderungen umgesetzt werden sollen. Allerdings haben auch alle drei Teams Dekorationen entworfen, die besonders umfangreiche Arbeiten in der Schreinerei erfordern. Diese zeitlich geballten Anforderungen an die Schreinerei übersteigen deren Kapazität und machen eine Fremdvergabe von einzelnen Dekorationsteilen unumgänglich. Nun fragt man sich vielleicht, ob diese Arbeiten nicht besser geplant werden können. Die Antwort lautet: Ohne künstlerische Eingriffe leider nicht, denn eine Änderung in der Dekoration, indem beispielsweise auf aufwändige Holzarbeiten verzichtet wird, zieht eine Änderung im Regiekonzept nach sich.

In der Neuproduktion von Emmerich Kálmáns Operette Die Csárdásfürstin zum Beispiel, steht eine grosse Jacht im Zentrum der Inszenierung. Der Rohbau dieser Jacht besteht aus Holz – eine Spezialanfertigung, die auf die Besonderheiten eines Repertoiretheaters Rücksicht nimmt: Weniger Tiefgang als eine normale Jacht, teil- und transportierbar, damit sie problemlos durch die Theatertore geschleust werden kann, mit grossen Decks, die der gesamten Operettengesellschaft Platz bietet. Aufgrund des Kapazitätsengpasses in der Schreinerei muss dieser Schiffsrohbau ausserhalb der Opernhaus-Werkstätten hergestellt werden. Im Dezember wird er in die «Werft» an der Seerosenstrasse geliefert. Erst hier erfährt die Jacht ihre finale Anmutung und Ausgestaltung, um den Theaterbedürfnissen und szenischen Anforderungen zu genügen.

Benefits: Ihre Reiseroute mit Rahmenprogramm

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